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ChessBase Magazin 132
Er ist nicht nur der Mann der Stunde. Levon Aronian eilt schon seit Monaten von einem Erfolg zum anderen. Beim FIDE-Grand-Prix in Jermuk reichte es zwar nur zum zweiten Platz, doch der bedeutete für den Armenier zugleich den Gesamtsieg in der Grand-Prix-Serie. Und beim gerade erst beendeten Grand-Slam-Finale in Bilbao demonstrierte Aronian beeindruckende Dominanz und entschied das Turnier vorzeitig zu seinen Gunsten. Inzwischen hat sich Aronian auf Platz drei der Weltrangliste vorgeschoben. Bis zum Schluss offen verlief hingegen das dritte Top-Turnier dieser Ausgabe: Beim Schachfestival in Biel kam der junge Franzose Maxime Vachier-Lagrave zu seinem ersten ganz großen Turniererfolg.
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Einleitungsvideos
GM Karsten Müller
stimmt Sie mit ausgewählten Starpartien auf diese Ausgabe
ein und zeigt u.a. die entscheidenden Momente von Morozevich
gegen Vachier-Lagrave aus Biel. Von den insgesamt 12
Eröffnungsbeiträgen der DVD blickt er auf GM Kuzmins "Waffe
gegen Russisch" und GM Marins Repertoirevorschlag
(Aljechin-Verteidigung mit 4...g6) voraus. Und auch die
beliebte Eröffnungsfalle von Rainer Knaak - diesmal aus dem
klassischen Sizilianisch - wird schon einmal hergerichtet. |
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Einen
umfassenden Rückblick über das Turniergeschehen der
vergangenen beiden Monate liefert GM Dorian Rogozenco
in seinem Einleitungsvideo. Vom Turnier in San Sebastian
stellt er die Schlussphase von Movsesian - Ponomariov vor -
stellvertretend für eine Vielzahl von Partien dieser
Ausgabe, in denen es zum Ende hin zu einer dramatischen
Wendung des Geschehens kam. Vom FIDE Grand-Prix in Jermuk
erläutert Rogozenco Ivanchuks beeindruckende Gewinnführung
gegen Alekseev. Abschließend stellt er Aronians Neuerung
gegen Grischuk vor, die nicht unwesentlich zum Sieg des
Armeniers in Bilbao beitrug. |
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06.09.-12.09.2009

Sieg für Nachrücker
Levon Aronian |
Grand-Slam-Finale in
Bilbao
Nicht nur im Schach werden
Turniere manchmal von Spielern oder Mannschaften gewonnen,
die sich gar nicht für die Teilnahme qualifiziert haben. So
geschah es auch beim Grand-Slam-Finale in Bilbao. Eigentlich
hatte Vorjahressieger Topalov die Chance zur
Titelverteidigung, doch nach dessen kurzfristiger Absage
sprang Levon Aronian ein. Der Qualität des Turniers tat dies
keinen Abbruch. Trotz des kleinen Teilnehmerfeldes von vier
Spielern wurde den Zuschauern in fast jeder Runde
faszinierendes Schach geboten. Nach einer Auftaktniederlage
gegen Grischuk drehte Aronian auf und gewann gleich vier
Partien in Folge. Und stand damit bereits vor der letzten
Runde als Sieger fest. |
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Shirov,A - Aronian,L
Stellung nach 29.Df3 |
Gegen den
indisponierten Alexei Shirov gelang Aronian im
Marshall-Angriff mit den schwarzen Steinen der Sieg in nur
29 Zügen. Shirov hatte keinen Weg gefunden, die Schärfe aus
der Stellung zu nehmen oder Bedrohungspotential abzutauschen
und geriet durch den Vorstoß des schwarzen h-Bauern unter
wachsenden Druck. In der nebenstehenden Brettstellung machte
Shirov mit 29.Df3 den letzten Fehler. Nach Aronians 29...Dg6
war es schon vorbei, denn die weiße Dame muss nach d1
zurückkehren und das nachfolgende 30...hxg3 läutet den
Zusammenbruch der weißen Königsstellung ein. In der
vorentscheidenden vierten Runde gegen den fulminant
gestarteten Alexander Grischuk brachte Levon Aronian im
Slawen mit 4...a6 schon im 10. Zug ein neues Figurenopfer
und seinen Gegner damit offenkundig aus dem Konzept.
Grischuk investierte viel Zeit, gab wenige Züge später die
Figur zurück und konnte die resultierende, passive Stellung
bei knapper Restbedenkzeit nicht halten. Auf der DVD finden
Sie alle alle 12 Partien von Bilbao, die meisten davon
liegen in kommentierter Form vor. |
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09.08-23.08.2009

Es läuft wieder bei
Vassily Ivanchuk
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FIDE Grand-Prix in Jermuk
Nach seinem Sieg im rumänischen
Bazna gewann Ivanchuk nun auch dieses Spitzenturnier im
armenischen Jermuk. Keine Frage, seine Form- und Elokurve
weist wieder steil nach oben. Levon Aronian wird es
verkraften können, dass es ihm bei seinem
Grand-Prix-Heimspiel nicht vergönnt war, am Ende (wieder)
ganz oben zu stehen. Seine beiden Niederlagen gegen
Kasimdzhanov und Eljanov zur Mitte des Turniers wogen
letztlich zu schwer. Der zweite Platz in Jermuk bescherte
Aronian dafür aber den vorzeitigen Sieg in der
Grand-Prix-Gesamtwertung. Zu allen Partien sowie zu einen
Turnierbericht gelangen Sie hier oder über den Link oben.
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Gelfand,B - Leko,P
Stellung nach 19.Dc2 |
Ein starkes
Turnier spielte auch der älteste Teilnehmer im Feld,
Boris Gelfand. Für den Israeli, der in der ersten
Turnierhälfte eine Reihe von Gewinnchancen ausließ, reichte
es dank eines Doppelschlages in den letzten Runden sogar
noch zum geteilten zweiten Platz. Für dieses CBM hat Gelfand
seine Schlussrundenpartie gegen Leko kommentiert. Aufs Brett
kam die hochaktuelle Variante des Dameninders mit 5.Dc2 und
dem Bauernopfer auf d5. Man folgte zunächst der Partie
Aronian-Leko (Moskau 2006), in der Leko die Partie relativ
rasch zum Remis hatte führen können. Mit 15.Dc4 wich Gelfand
schließlich ab und erlaubte es seinem Gegner, sich durch den
Vorstoß d7-d5 seines rückständigen Bauern zu entledigen.
Doch genau die daraus resultierende Stellung (s. Diagramm)
war es, die Gelfand in seiner Vorbereitung angestrebt hatte:
Weiß hat einen Bauern weniger, aber die schwarzen Figuren
sind schlecht postiert. In seiner Analyse weist er nach,
dass Schwarz hier vor viel größeren Problemen steht, als es
auf den ersten Blick den Anschein hat. Klicken Sie hier und
folgen Sie dieser spannenden Partie mit den Kommentaren
Gelfands. |
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Eljanov,P - Cheparinov,I
Stellung vor 26.Txg5 |
Pavel
Eljanov landete in Jermuk mit 50% im Mittelfeld, doch
auch ihm gelangen gegen Cheparinov und Aronian zwei schöne
Gewinnpartien. Seine Königsindischpartie gegen Cheparinov
erläutert der Ukrainer auf der DVD. Zum zweiten Mal auf
Top-Ebene erprobte Eljanov den Aufbau mit 11.g4, dessen
Hauptidee darin besteht, dem schwarzen Angriff am
Königsflügel den Wind aus den Segeln zu nehmen. Durch das
starke Bauernopfer 16.g5 verschaffte sich Eljanov zusätzlich
Zeit, um seine Figuren optimal zu positionieren. In der
Diagrammstellung führte der Turmeinschlag auf g5 die
Entscheidung herbei. Die Diagonale a1-h8 wird geöffnet und
die schwarzen Figuren wirken auf einmal völlig
unkoordiniert. Eljanov beleuchtet in seiner Analyse ebenso
die kritischen Momente in der Eröffnungsphase als auch die
schwarzen Verteidigungsressourcen zum Ende der Partie.
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19.07-30.07.2009

Sieg beim Schweizer Klassiker:
Vachier-Lagrave |
Schachfestival Biel
Abseits der großen Top-Turniere
hat sich der erst 18-jährige Maxime Vachier-Lagrave
Stufe für Stufe in den Bereich der Super-Großmeister empor
gespielt. Aktuell hat er eine Elo-Zahl von 2719 zu Buche
stehen. Das Schachfestival in Biel in diesem Sommer war das
erste hochkarätige Traditionsturnier, zu dem er eine
Einladung erhielt. Und was für ein Einstand! Ungeschlagen
und mit Gewinnpartien gegen Morozevich und Caruana erkämpfte
er sich den ungeteilten Turniersieg. Dabei gelang ihm gegen
Morozevich - mit Glück - eine Gewinnpartie, die nicht nur
die Vorentscheidung über den Ausgang des Turniers brachte,
sondern darüber hinaus das Zeug zur Partie des Jahres hat. |
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Morozevich,A - Vachier Lagrave,M
Stellung nach 52.Kd5 |
Vachier-Lagrave lässt die Partie auf dieser DVD Revue
passieren. Bereits die Eröffnungsphase, in der Morozevich
mit dem Springeropfer 13.Se4 die Stellung wegweisend
verschärfte, wird vom Franzosen ausführlich unter die Lupe
genommen. Gleich mehrfach führt er mitunter sagenhafte
Verbesserungen für beide Seiten an. Und er kommt in seinen
Analysen zu dem Schluss, dass Weiß gleich mehrfach den
Gewinn hätte erzwingen können. Doch die Entscheidung fiel in
der Zeitnotphase, als es Vachier-Lagrave gelang, die Partie
in ein Endspiel zu lenken, das - zumindest vom Material her
- haushoch gewonnen war. Doch wie um alles in der Welt soll
Schwarz in der Brettstellung links seine Figuren
entknoten? Klicken Sie auf den Link unter dem Diagramm und
genießen Sie die Partie mit den Kommentaren des Siegers von
Biel! |
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Caruana,F - Ivanchuk,V
Stellung nach 24...g5 |
In derselben
Runde kam es zu einer weiteren hoch spannenden Partie. Mit
den schwarzen Steinen konnte Ivanchuk auch seine zweite
Partie gegen Caruana gewinnen und sich damit vorübergehend
mit an die Spitze setzen. GM Mihail Marin hat die Partie
kommentiert und mit einer Reihe persönlicher Spielvorschläge
versehen. Mit dem überraschenden Königsschritt 11...Kd8
leitete Ivanchuk den Beginn einer sehr kreativen Partie ein.
Tatsächlich gelang es ihm im weiteren Verlauf nachzuweisen,
dass sein König hier weniger exponiert steht als sein
Widerpart nach der kurzen Rochade. In der Brettstellung
stellte Ivanchuk seinen jungen Gegner mit dem originellen
24...g5 auf die Probe. Was ist zu tun, um die Stellung im
Gleichgewicht zu halten? Caruana fand nicht das richtige
Konzept und stand schon wenige Züge später klar auf Verlust.
Klicken Sie hier, um die Partie mit den Kommentaren Marins
nachzuspielen. |
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Move by Move:
Wie soll Schwarz
weiter vorangehen? |
Von der Eröffnungsfalle
bis zur Endspielstudie
Training im ChessBase Magazin
beginnt mit den allerersten Zügen und umfasst alle Phasen
einer Schachpartie. Die aktuellen Eröffnungsartikel mit
vielen Ideen und Anregungen für Ihr Repertoire finden Sie
hier oder oben bei den Links. Im Videoformat argumentiert
Leonid Kritz aus schwarzer Sicht für Slawisch mit 4...a6
gegen 5.Se5 und umreißt in zwei weiteren Lektionen den
aktuellen Stand in der Skandinavischen Hauptvariante. Diese
und weitere Videos zur Eröffnungstheorie finden Sie in der
Rubrik Fritztrainer. Peter Wells beleuchtet in
seiner Strategie-Kolumne wichtige Aspekte der Spannung im
Zentrum. In Daniel Kings Dauerbrenner Move by Move steht
eine positionelle Glanzpartie auf dem Trainingsplan (s.
Diagramm). Und in den Rubriken Taktik und Endspiel haben
Oliver Reeh und Karsten Müller wieder das Beste aus der
aktuellen Turnierpraxis für Sie zusammengestellt. |
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Eröffnungs-Übersichten
Marin: Aljechin-Verteidigung B04
1.e4
Sf6
2.e5
Sd5
3.d4 d6 4.Sf3
g6 5.Lc4
Sb6
6.Lb3
Lg7
7.Sg5
e6
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Die Financhetto-Variante mit 7...e6 wird
nach Lev Alburt benannt. Mihail Marin hat
sie gründlich untersucht und kann keine
großen Probleme für Schwarz erkennen. |
Postny: Sizilianisch B90
1.e4 c5 2.Sf3
d6 3.d4 cxd4 4.Sxd4
Sf6
5.Sc3
a6 6.Le3
e5 7.Sb3
Le6
8.Dd2
Sbd7
9.f4
(b5 10.0-0-0)
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Mit 9.f4 (statt 9.f3) betritt Weiß eine noch
wenig gespielte Untervariante, die vor allem
darauf fußt, dass 9...exf4 kaum
auszugleichen vermag. Laut Postny ist das
Ganze recht aussichtsreich für dne
Anziehenden. |
Kritz: Französisch C18
1.e4 e6 2.d4 d5 3.Sc3
Lb4
4.e5 c5 5.a3
La5!?
6.b4 cxd4 7.Sb5
Lc7
8.f4
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In der ruhigen Variante mit 7.Sb5
(die Alternative ist 6.Dg4
oder 7.Dg4)
verspricht Weiß in den meisten Abspielen
einen sicheren Vorteil. Nur nach 8... Ld7!
liegen die Dinge weniger klar. |
Kuzmin: Russisch C43
1.e4 e5 2.Sf3
Sf6
3.d4
Sxe4
4.dxe5 d5 5.Sbd2
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Es ist die Lieblingsvariante von Ian
Nepomniachtchi - mit 4.dxe5 vermeidet Weiß
die langen Theorievarianten und besitzt
trotzdem Aussichten auf einen kleinen
Eröffnungsvorteil - mehr kann man gegen
Russisch nicht verlangen. |
Marin: Spanisch C66
1.e4 e5 2.Sf3
Sc6
3.Lb5
d6 4.d4
Ld7
5.0-0
Sf6
6.
Sc3
Le7
7.Te1
exd4 8.Sxd4
0-0 9.Lxc6
bxc6
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Die Diagrammstellung ergibt sich fast
folgerichtig nach 3...d6 und die gute
Kenntnis der Varianten und Pläne ist daher
von einiger Bedeutung für den Anziehenden.
Für Schwarz hat 3...d6 den Reiz, dass er
frühzeitig festlegt, was gespielt wird. |
Grivas: Slawisch D11
1.d4 d5 2.c4 c6 3.Sf3
Sf6
4.Sbd2
Lf5
5.Sh4
Le4
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Im CBM 123 gab es bereits schon einen
Beitrag von Grivas zu 4.Sbd2.
Nun hat sich herausgestellt, dass 5...Le4
eine recht gute Verteidigung darstellt und
zusätzlicher Analysen bedarf. |
Hazai/Lukacs: Slawisch D15
1.d4 d5 2.c4 c6 3.Sf3
Sf6
4.Sc3
a6 5.c5
Lf5
6.Lf4
Sbd7
7.e3
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Man kann Slawisch mit 4...a6 kaum direkter
bekämpfen als mit 5.c5. Im Beitrag unserer
ungarischen Autoren wird gezeigt, dass es
Schwarz schwer hat, mit dem am meisten
gespielten 7...e6 Ausgleich zu erzielen, ein
Trend zu 7...g6 lässt sich beobachten. |
Karolyi: Angenommenes Damengambit D20
1.d4 d5 2.c4 dxc4 3.e4 c5 4.d5 e6 5.Lxc4
Sf6
6.Sc3
exd5
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Die zur Diskussion stehende Variante mit
3...c5 4.d5 e6 ist auf jeden Fall direkter
und einfacher zu spielen als die
Hauptvarianten 3...e5 bzw. 3...Sf6.
Dass Schwarz auch zufriedenstellendes Spiel
erlangt, versucht Tibor Karolyi in seinem
Beitrag nachzuweisen. |
Langrock: Damenindisch E12
1.d4
Sf6
2.c4 e6 3.Sf3
b6 4.a3
Lb7
5.Sc3
g6
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Im ersten Teil seiner Untersuchungen zur
Romanischin-Variante präsentiert der Autor
die Nebenvarianten (also nicht 6.Dc2
bzw. 6.Lg5).
Einige stellen durchaus eine Herausforderung
dar, aber Schwarz sollte sie meistern
können. |
Stohl: Nimzoindisch E32
1.d4
Sf6
2.c4 e6 3.Sc3
Lb4
4.Dc2
0-0 5.e4 d5 6.e5
Se4
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Seit einiger Zeit wird die Variante mit 5.e4
viel gespielt. Dabei hat es eine Entwicklung
gegeben. Zunächst probierte man 7.a3, jetzt
spielt man gleich 7.Ld3.
Nach 7...c5 war 8.Se2
gebräuchlich, nun ist 8.Sf3
der neueste Trend. |
Krasenkow: Königsindisch E90
1.d4
Sf6
2.c4 g6 3.Sc3
Lg7
4.e4 d6 5.Sf3
0-0 6.h3
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Der Autor ist einer der größten Spezialisten
des Königsinders mit 6.h3. Hier folgt Teil
1, in dem Varianten ohne 6...e5 betrachtet
werden, vor allem 6...c5 7.d5 e6 steht im
Mittelpunkt dieses Beitrages. |
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Grivas: Königsindisch E92
1.d4
Sf6
2.c4 g6 3.Sc3
Lg7
4.e4 d6 5.Le2
0-0 6.Sf3
e5 7.Le3
exd4 8.Sxd4
Te8
9.f3 c6 10.Lf2
a6 11.0-0 b5
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Die nach 7.Le3
leicht zu erreichende
Diagrammstellung ist bisher
überraschend wenig gespielt worden,
aber diese Partien sahen für den
Nachziehenden ganz gut aus. |
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